Homosexualität im Sport

Rote Karte für Diskriminierung

Fair Play soll gelebt werden
©FairPlay

Rund 10 Prozent der Weltbevölkerung sind Homosexuell, Bisexuell oder Transgender. Menschen die Ihre Liebe anders zum Ausdruck bringen und den Mut aufbringen sich öffentlich dazu zu bekennen, sind in vielen Ländern allerdings immer noch ein großes Tabuthema und werden als Außenseiter betrachtet.

Dies macht auch keinen Halt vor sportlichen Ereignissen, wie am jüngsten Beispiel Russlands zu sehen ist. Laut aktuellen Meldungen hat das IOC (Internationale Olympische Komitee) bekannt gegeben, dass homosexuelle Sportler zwar an den olympischen Winterspielen im russischen Sotschi 2014 teilnehmen dürfen, zugleich aber Stillschweigen bewahren sollen. Denn wer sich positiv zu seiner sexuellen Orientierung bekennt, den erwarten Strafen.

Nach Protesten und Demonstrationen gegen dieses Verhalten, ist Russland zwar bereit das Anti-Homosexuellen-Gesetz während der Zeit der Olympischen Spiele auszusetzen, jedoch stellt sich nicht nur rechtlich die Frage ob dies überhaupt möglich ist. Denn schön und gut für die Zeit der Olympischen Spiele, doch was passiert danach? Denn mit einem Gesetz wie diesem, ist das Outing für Menschen in Russland nicht nur ein großer persönlicher Schritt, es kann auch zur Strafverfolgung kommen.

Gerade im Sport stehen Rassismus und Diskriminierung, immer wieder auf der Tagesordnung, da hört man schon mal Sätze wie "das war aber ein schwuler Pass". Mut machen da Botschaften wie die aktuell vom deutschen Profi-Fußballspieler Thomas Hirtzelsperger, der ganz offen über sein coming-out spricht und welche Erfahrungen er im Sport gemacht hat.

Thomas Hitzlspergers Videobotschaft

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  • Anonym 23.01.2014, 17:52

    ich finde es wahnsinnig mutig was er tut! er ist was besonderes und ich finde es toll , das er sich geoutet hat! HOFFENTLICH gibt es jetzt nicht so ne welle drum , den er hätte es nicht verdient wegen seines mutes beschimpft zu werden. Er ist ein vorbild für jeden homosexuellen Sportler der welt.

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