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Engagement mal vier

Wie und was die Jugend bewegt.

Beim Roten Kreuz und Jugendrotkreuz spielen Jugendliche eine wichtige Rolle - von der Jugendgruppe bis in die höchsten Entscheidungsgremien. Wie und was die Jugend in der Organisation bewegt, illustrieren vier Portraits. 

Daniela Koller

Call4Action ist ein "Herzensprojekt" für Daniela Koller. Die 28-jährige Niederösterreicherin begeistern die zahlreichen Ideen für soziale und kreative Projekte, die von Jugendlichen im Rahmen von Call4Action eingereicht und nach der Auswahl durch eine Jury gemeinsam mit dem Roten Kreuz umgesetzt wurden. "Die Palette reichte 2015 von einer Erste-Hilfe-Olympiade über

ein Kunstatelier für Jugendliche aus aller Herren Länder bis zu Ausflügen mit Flüchtlingsfamilien und grenzenloser Flüchtlingshilfe in Griechenland. Es ist schön, wenn wir durch unsere Unterstützung den engagierten Jugendlichen dabei behilflich sein können, etwas zu bewegen." Daniela Koller engagiert sich seit ihrem 19. Lebensjahr beim Österreichischen Roten Kreuz. "Angefangen habe ich als Freiwillige im Rettungsdienst", erzählt sie. Schon damals und später auch als Freiwilligenkoordinatorin hat sich die Tullnerin besonders für die Anliegen von Jugendlichen eingesetzt.

 

Seit 2013 ist Daniela Koller nun hauptberuflich im Roten Kreuz und leitet die Stabstelle Freiwilligenmanagement, Jugendservice und New Media. Als Mitglied der Jugendvertretung vertritt Daniela gemeinsam mit Sonja Kuba in den höchsten Gremien des Österreichischen Roten Kreuzes und Jugendrotkreuzes die Position der Jugend.

 

 

 

Patrick Lackner

Patrick Lackner hat wahrscheinlich den größten jugendlichen Bekanntenkreis in Österreich. Als Organisator des Bundesjugendlagers ist er für eine Veranstaltung zuständig, zu der sich alle zwei Jahre über 1.200 Kinder und Jugendliche einfinden. Mit seinem Team stemmt der 31-jährige Steirer,

der auch Bundesjugendreferent ist, damit eine der größten Rotkreuz-Veranstaltungen. Für ein Wochenende im Juli 2015 verwandelte das Rotkreuz-Camp unter dem Motto "Highway to Help" den Salzburger Ort Straßwalchen in ein vielfältiges und vibrierendes Ferienlager, auf dem es neben Spaß und Spiel auch durchaus ernsthaft zuging. Gleich am ersten Tag stellten sich die Jugendgruppen einem Erste- Hilfe-Wettbewerb. "Im Zentrum steht der Austausch untereinander und dass die Jugendlichen sich etwas voneinander abschauen können", erklärt Patrick. "Am wichtigsten ist für uns der Erste-Hilfe-Bundesbewerb, auf den die Jugendlichen teilweise monatelang hinarbeiten."

 

Patrick Lackner ist seit seiner Zeit als Jugendrotkreuz- Schulsprecher mit dem Roten Kreuz verbunden. Bei seiner ersten Schulsprecher-Tagung war der Steirer 16 Jahre jung, seitdem hat ihn die Arbeit mit Jugendlichen nicht mehr losgelassen. Neben seiner Tätigkeit als Sanitäter an seiner Heimat-Bezirksstelle in Bad Mitterndorf hat er 2002 ebendort die Jugendgruppe gegründet, um den Jugendlichen in der Gegend eine Anlaufstelle zu bieten. Mit 21 wurde er Jugendreferent in seinem Bezirk und begann auch hauptberuflich für die Organisation zu arbeiten. Seit Oktober 2012 ist er Bundesjugendreferent.

 

 

Sonja Kuba

Sonja Kuba steht seit zwei Jahren mit Herz, Geist und Engagement hinter "Get Social". Die 26-jährige Wienerin betreut die Rotkreuz-Jugendplattform in Internet. Sie dreht und schneidet Videos, schreibt Texte, bildet junge Reporter aus,

besucht Bewerbe und motiviert alle, es ihr gleichzutun. Kurz: Sie verknüpft als "personifizierte Jugendkommunikation" alle für junge Menschen relevanten Themen mit dem Roten Kreuz und präsentiert sie auf www.get-social.at. Der Kontakt und die Interaktion mit ihrer jungen Zielgruppe sind Sonja Kuba dabei ein besonderes Anliegen. "Get Social lebt von dem Austausch in der Community, davon, dass junge Menschen mit ihren Ideen einander treffen, sie veröffentlichen, weitergeben und weiterentwickeln", betont Sonja. Get Social stellt Projekte von Jugendgruppen vor, vernetzt die Teilnehmer und macht sie über die Bundesland- Grenze hinaus bekannt. Zum Beispiel bietet "Get Social" die Plattform für den Rotkreuz-Förderpreis für unter 30-jährige Mitarbeiter, die ihre Projekte als Young Humanitarian Heros online vorstellen und von der Get Social-Netzgemeinde bewertet werden.

 

Seit 2014 ist Sonja Kuba gemeinsam mit Daniela Koller auch eine der Jugendvertreterinnen in den Entscheidungsgremien des Österreichischen Roten Kreuzes und Jugendrotkreuzes. "Wir geben Jugendlichen gegenüber den Entscheidungsträgern in der Organisation eine Stimme und bringen ihre Per spektive in die Diskussionen ein", erklärt die Wienerin und fügt hinzu: "Wir schauen, dass sich etwas tut, und übernehmen daher eine Art Anwaltschaft für alle engagierten jungen Leute in der Organisation."

 

 

Philipp Pechhacker

Philipp Pechhacker scheint der geborene Organisator von Veranstaltungen zu sein. Seit er 2005 als 15-Jähriger an der Tagung aller Jugendrotkreuz-Schulsprecher teilgenommen hat, kommt dieses Talent dem Jugendrotkreuz zugute. Von den Schulsprechern ist er

2012 als Leiter des Internationalen Freundschaftscamps nach Langenlois gewechselt. Diese Großveranstaltung bringt alljährlich im Sommer junge Rotkreuzler zwischen 16 und 23 Jahren aus der ganzen Welt zum kulturellen Austausch in der Weinstadt zusammen. Für zwei Wochen dreht sich vieles um humanitäre Werte, wobei das Freizeitvergnügen nicht zu kurz kommt. "Ich bin immer wieder beeindruckt von der unglaublichen Kraft und Begeisterung der Teilnehmer, die uns jedes Mal neu motiviert", freut sich Philipp Pechhacker. Ein Höhepunkt des Freundschaftscamps ist der Vortrag des hochbetagten KZ-Überlebenden Marko Feingold, der versteht, die Jugendlichen in seinen Bann zu ziehen.

 

Philipp Pechhacker ist nicht nur mittendrin in der Jugendarbeit, sondern vertritt die Interessen von Jugendlichen auch innerhalb der Organisation. Und das auf den höchsten Ebenen: Er sitzt als Jugendvertreter gemeinsam mit den höchsten ÖRK-Vertretern in der Präsidentenkonferenz an einem Tisch, nebenbei schaut er in diversen Gremien darauf, dass die Anliegen von jungen Leuten in allen Bereichen berücksichtigt werden. Mit 26 Jahren ist er fest in der Organisation verankert und dabei noch selbst Zielgruppe. Wer könnte besser verstehen, was junge Leute beschäftigt und was sie brauchen, um aktiv zu sein?

 

 

Facts & Figures 2015

Jugendvertretung

Ihr wollt mehr erfahren über die Jugendvertretung im Roten Kreuz & Jugendrotkreuz? Hier findet ihr alle weiteren Infos 

Jugendcharta

Zentral Bedürfnisse und Anliegen vereinigen sich in der Jugendcharta des Österreichischen Jugendrotkreuzes. Mehr Infos gibts hier.