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Winter in Österreich

Freud und Leid im Schneegestöber

Die Pisten sind perfekt. Es gibt Schnee, es ist kalt, die Skigebiete sind voll von Einheimischen und Touristen. Alle wollen raus auf die Piste, ihre neue Ausrüstung testen, ihr Können zeigen und einfach Spaß haben. Übermut und Selbstüberschätzung, schlecht gewartetes Equipment oder Fahren unter Alkoholeinfluss sind nur einige Gründe dafür, dass es auf Österreichs Pisten allerdings immer wieder zu Unfällen kommt. "Besonders grausam sind oft die Folgen von Kollisionen", weiß Markus Glanzer, Pistenretter mit jahrelanger Erfahrung. Schwere Verletzungen und Todesfälle sind immer wieder das traurige Resultat von solchen Unfällen.

 

Laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit verunglückten 2011 fast 55.000 Skifahrer und Snowboarder. Der Großteil der Verletzungen sind Arm- und Beinbrüche, dazu kommen 4.000 Kopfverletzungen. "Weil immer mehr Wintersportler Helme tragen, gehen schwere Kopfverletzungen glücklicherweise nach und nach zurück", freut sich Pistenretter Glanzer. Nach wie vor aber passieren die meisten Unfälle aus Selbstüberschätzung und schlechter Vorbereitung. Die Wahl des Skigebietes und der Piste sind ebenso wichtig wie das Aufwärmen der Muskeln und Gelenke vor der Bewegung im Schnee. "Als Anfänger kann ich einfach nicht über eine schwarze Piste brettern", so der Retter. Auch auf Alkohol sollte man am Berg nach Möglichkeit verzichten: Er erhöht das Unfallrisiko ähnlich wie beim Autofahren und kühlt den Körper zusätzlich aus. (Warum das so ist, erfährst du hier).

 

Was man in jedem Fall tun sollte bevor man sich auf die Piste wagt:

  • Helm kaufen: Verletzungen am Kopf sind lebensgefährlich. Ein Helm kann das Schlimmste verhindern.
  • Fitness: Der Körper muss für den Wintersport bereit sein. Gymnastik ist ein guter Weg pistentauglich zu werden.
  • Trockentraining für Anfänger: Ungeübte Wintersportler sollten es langsam angehen lassen und nach Möglichkeit in einen Kurs investieren, bei dem sie lernen, richtig hinzufallen. Am Beginn des Skitages und nach langen Bergfahrten ist Aufwärmen notwendig, um die Muskeln und Gelenke vorzubereiten.
  • Ausrüstung überprüfen: Nachdem Skier und Boards einige Monate im Keller verbracht haben, brauchen sie einen Check. Besonders wichtig: Einstellen der Bindung!

 

Soziale Kälte

 

Es gibt viele Menschen, die mit der kalten Jahreszeit nicht Sport, Shoppen oder gemütliche Kaffeehausrunden verbinden, sondern ganz im Gegenteil, einen Überlebenskampf. Denn je niedriger die Temperaturen sind, desto mehr müssen sie kämpfen. Tausende Familien können allein in Österreich ihre Heizungskosten nicht regelmäßig bezahlen oder heizen aus Kostengründen viel weniger als nötig wäre um ihre Wohnung warmzuhalten. Noch schwieriger ist die Situation von Obdachlosen, die bei Minusgraden ohne warme Kleidung und Raum zum Rückzug überleben müssen. Was Kälte in kürzester Zeit mit einem Menschen anrichten kann und wie du dich am besten verhältst, wenn du jemanden im Freien siehst, der friert, liest du hier. Dazu hat die Stadt Wien eine ganze Reihe an Aktionen gestartet, damit Obdachlose den Winter gesund überstehen können.

Aktiv bei Wind und Wetter

Wen Wind und Wetter nicht abhalten können ist beim Team Österreich gut aufgehoben. Zusammen gilt es Menschen in Notlagen zu helfen, Einsatzkräfte bei Katastrophen zu unterstützen und eine helfen Hand zu reichen....Weiterlesen

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Unterkühlung?

Hier findest Du nützliche Erse-Hilfe-Tipps in Sachen Unterkühlung.

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