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Terror gegen jüdische Mitbürger

Der "Anschluss" und seine Folgen

Am 12. März 1938, vor genau 80 Jahren, wurde der "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich vollzogen. Zwei Tage später marschierte dann auch Hitler unter dem Jubel der Bevölkerung in Österreich ein. Doch welche Folgen hatte das für die Mitbürger, die dem Bild der Nationalsozialisten nicht entsprachen?

Aus Hass zum Menschen

Zeitzeugen schildern, dass an diesem Tag plötzlich alles anders war. Jüdische Studenten durften auf einmal nicht mehr die Uni betreten. Auch Schüler, die bis zu diesem Tag ganz normal die Schule besucht hatten, durften auf einmal nicht mehr in den Unterricht.

 

So ging es laut ORF-Bericht auch dem damals 14-Jährigen Walter: „Ich ging damals in St. Pölten zur Schule. Ich musste sie aber sofort verlassen und habe sie nicht wieder besuchen können.“

 

Sogenannte "Reibpartien" entwickelten sich auf den Straßen des Landes. Juden wurden zu demütigenden Handlungen gezwungen oder einfach verspottet.

Gegen Hetze eintreten

Auch heutzutage gibt es genug Menschen, die Mitbürger terrorisieren nur weil sie anders sind oder weil sie ihrer Ideologie nicht entsprechen. Wenn so etwas passiert, musst du nicht machtlos danebenstehen. Trau dich, den Mund aufzumachen!

Liveticker

Du willst genau wissen, was heute vor 80 Jahren passiert ist? Das Projekt „Zeituhr 1938“ und science.ORF.at berichten in einem Liveticker, was damals Minute für Minute geschehen ist.

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Traust du dich, den Mund aufzumachen?

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Erlaubt oder nicht?

Ist es erlaubt, den Hitlergruß zu machen oder nationalsozialistische Lieder zu singen? Nein, das Verbotsgesetz von 1947 verbietet bei Strafe jede Betätigung im Sinne des Nationalsozialismus.