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Youth on the Run

Wie fühlt man sich in der Haut eines Flüchtlings

Allgemeine Infos zu Youth on the Run:

Um auch anderen Menschen diese Sichtweise zu ermöglichen hat der dänische Psychologe und Pädagoge Steen Cnops Rasmussen das Projekt "Youth on the Run" ins Leben gerufen, das nun von einigen nationalen Gesellschaften des Roten Kreuzes umgesetzt wird. Bei diesem Rollenspiel schlüpft man für 24 Stunden in die Rolle eines Flüchtlings. Man legt lange Fußmärsche zurück, schläft mit vielen anderen auf engstem Raum und muss sich den nie enden wollenden Fragen von Aufsichtspersonen stellen. Das Projekt soll vor allem Jugendlichen einen einmaligen Einblick verschaffen.

 

 

 Hier könnt ihr euch das Infosheet zu Youth on the Run herunterladen.

 

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YOUTH ON THE RUN feierte im September 2016 in der Steiermark Premiere

 

Von 24. - 25. September 2016 fand Youth on the Run zum ersten Mal erfolgreich in Österreich statt. 

Etwa 20 junge Erwachsene haben für 24 Stunden die Identität von afrikanischen Flüchtlingen angenommen. Während dieser Zeit waren sie nicht mehr Teil der Wohlstandsgesellschaft, sondern Menschen, die vor Krieg und Armut fliehen. Ihr Fluchtweg ist gepflastert mit Hürden und Herausforderungen: Angefangen bei endlos scheinender Bürokratie, über abenteuerliche Fluchtaktionen bis hin zur Verhaftung durch die Polizei. 

 

Kann eine Flucht auf Probe tatsächlich für die Situation von Flüchtlingen sensibilisieren?

 

„Behördenwillkür, Demütigung, aufkeimende Hoffnung - die Stationen des Spiels sind durchaus realistisch angelegt“, erklärt der Instruktor Ian Langner. „Aber Youth on the Run bleibt ein Rollenspiel. Die Teilnehmer wissen über die Fiktion und sie können überdies auch jederzeit aussteigen“.

In der Reflexion im Anschluss an das Rollenspiel beschrieben andere betroffen, wie sehr ihnen die Ungewissheit und die permanente Unsicherheit zu schaffen gemacht hat. Viele einprägsame Erlebnisse und Erfahrungen müssen noch  verarbeitet werden.  Das Gefühl ausgeliefert zu sein teilten alle. 

In Kürze könnt ihr hier weitere Statements der Teilnehmer des ersten Runs in Österreich in einem Video abrufen.

 

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Ein herzliches Dankeschön an den Landesverband Steiermark, im Besonderen dem Bildungs- und Einsatzzentrum des Steirischen Roten Kreuz für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und der großartigen Unterstützung im Vorfeld und vor Ort, den Gemeinden und deren Bürgermeistern in RagnitzGralla und Gabersdorf für das Entgegenkommen und die Unterstützung sowie dem ESV Altgralla und Herrn Satzer für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten bzw. des Grundstücks.

 

Weiters bedanken wir uns recht herzlich bei unseren KollegInnen vom Dänischen Roten Kreuz, vom Deutschen Roten Kreuz, Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. Betriebsteil Freiwilligendienste sowie bei 1000 Atmosphären für die Unterstützung beim ersten Durchgang von Youth on the Run in Österreich.

 

Mit Unterstützung von

Impressionen von YotR 2016

Ian`s Erfahrungsbericht